Umkehrosmose Wasser

Umkehrosmose Wasser

Dieser Begriff dürfte den meisten Menschen unbekannt sein, denn hierzulande wird er im Zusammenhang mit Wasser nur selten verwendet. Dabei hat sicher ein großer Teil der Bevölkerung bereits von modernen Entsalzungsanlagen gehört. Bei dieser Form der Trinkwassergewinnung wird unter anderem mit Umkehrosmose gearbeitet. Normalerweise wandert das Wasser immer in die entgegengesetzte Richtung des Konzentrationsgefälles durch eine semipermeable, sprich halbdurchlässige, Membran. Bei dem Verfahren der Reversosmose wird genau dieses Verhalten verhindert und läuft in die andere Richtung ab. So werden die verschiedensten Stoffe an der Membran aufgefangen, bleiben an ihr haften und nur das Wasser kann durch diese Grenzschicht diffundieren. Voraussetzung für ein Funktionieren der Umkehrosmose ist ein ausreichend hoher Druck. In Abhängigkeit von der verwendeten Membran können hierzu mehrere bar notwendig werden.

Im Fachhandel werden vor allem Großgeräte mit dieser Technik ausgestattet, um das verwendete Wasser noch einmal gründlich zu filtern und dem Verbraucher reines Wasser zur Verfügung zu stellen. Aufgrund des Aufwandes, welcher für das Erreichen eines Drucks von mindestens 2 bar notwendig ist, werden solche Lösungen im Heimgebrauch relativ selten eingesetzt. Da in Deutschland Trinkwasser zu einem der am stärksten kontrollierten Lebensmittel gehört, ist der Einsatz dieser Geräte nicht unbedingt notwendig, kann sich aber in Regionen mit wesentlich schlechteren Qualitäten durchaus lohnen.

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